Industrieelektriker/-in

für Geräte und Systeme

Das Tätigkeitsfeld (Wo finde ich nach dieser Umschulung einen Arbeitsplatz?)

Industrieelektriker/innen sind Fachkräfte für praxisnahe Aufgaben in Produktion und Fertigung. Sie arbeiten insbesondere in der Elektroindustrie, Informations- und Kommunikationstechnik. Industrieelektriker/innen montieren elektrische Betriebsmittel und schließen sie an. Sie messen und analysieren elektrische Systeme und beurteilen deren Sicherheit. Zudem stellen sie Geräte und Systeme her, indem sie Leitungen konfektionieren und Komponentenverbinden. Zu ihren Aufgabenbereichen gehört auch die Verbindung mechanischer Komponenten mit elektrischen Betriebsmitteln. Industrieelektriker/innen werden auch für die Installation und Konfiguration von IT-Systemen eingesetzt. Sie unterstützen Techniker/-innen und Ingenieure/-innen dabei, Anforderungen an neue Geräte zu analysieren und Systeme mit Softwarelösungen zu konzipieren. Sie führen Berechnungen durch und ermitteln die Leistungsmerkmale der Bauteile für ein Gerät. Industrieelektriker/innen sind im Sinne der Undfallverhütungsvorschriften Elektrofachkräfte. Sie führen in diesem Zusammenhang Funktions-
und Sicherheitsprüfungen an elektrischen Systemen, Komponenten und Geräten durch.

Die Ausbildung

Die Ausbildung dauert 15 Monate, einschließlich 3-monatigen (Rehabilitations) Vorbereitungslehrgang-
Grundkurs. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich am gesetzlich festgeschriebenen Berufsbild. Während der Qualifizierung findet ein 2-monatiges Berufspraktikum statt. Die Ausbildung endet mit der Prüfung vor der Handelskammer in Bremen.

Die Ausbildung umfasst unter anderem:

  • Das Bearbeiten, Montieren und Verbinden mechanischer Komponenten und elektrischer Betriebsmittel.
  • Das Messen und Analysieren von elektrischen Funktionen und Systemen.
  • Die Prüfung und Beurteilung der Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln.
  • Die Installation und Konfiguration von IT-Systemen sowie die Einbindung in Netztwerke.
  • Die technische Auftragsanalyse.
  • Die Fertigung von Komponenten und Geräten.
  • Das Herstellen und Betriebnehmen von Geräten und Systemen.
  • Maßnahmen der Qualitätssicherung.
  • Die Vorgaben des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und der Wirtschaftlichkeit kennen und anwenden.

Voraussetzungen:

Industrieelektriker/innen üben überwiegend leichte, gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten aus. Die Ausbildung ist geeignet für Personen mit Neigung zu sorgfältiger, planvoller und systematischer Arbeitsweis. Industrieelektriker/innen sind Praktiker, die Interesse an Technik und Mechanik, Elektronik und Datenverarbeitung mitbringen.

Folgende Merkmale sollten erfüllt werden:

  • Verantwortungsbereitschaft
  • Gutes Auffassungs- und Konzentrationsvermögen
  • Selbständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit und Kontaktfähigkeit
  • praktisch-handwerkliches Geschick
  • Sicherheit im Umgang mit Zahlen
  • Durchschnittliches mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen


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Ihre Ansprechpartnerin:
Frau de Vries-Evertz, Telefon: 0421/6381-220

  
  
  
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