Reha-Assessment

Module

Beispiele für Methoden 

 

  • Information und Erstberatung
    Allgemeine und individuelle Informationen zur Teilhabe am Arbeitsleben und über die Angebote der Berufsförderungswerke Beratung von potenziellen Rehabilitanden z.B. Gespräch mit Sozialpädagogen über Wege zur Wiedererlangung der Teilhabe am Arbeitsleben oder zum Erhalt des Arbeitsplatzes.

 

  • Individuelle und themenspezifische Beratung
    An den Fragestellungen orientierte - bei Bedarf vernetzte - Beratung in den Rehafachdiensten unter Berücksichtigung der biographischen Entwicklung und der persönlichen Voraussetzungen und Ziele.

 

  • Berufskundliche Orientierungshilfen
    Darstellung der Inhalte spezifischer Ausbildungen, Tätigkeiten und Arbeitsmarktchancen durch z.B. Gespräche, schriftliche Materialien, Internetrecherchen.

 

  • Arbeitsmedizin 1
    Feststellung des Rehabilitationsstatus mit Sichtung von Vorgutachten und aktuellen Behandlungsberichten, Erstgespräch.

 

  • Arbeitspsychologie 1
    Klärung des Rehabilitationsbedarfes aus eignungsdiagnostischer Sicht 
    z. B. Sichtung der Vorgutachten, Gespräch.

 

  • Arbeitsmedizin 2
    Überprüfung und Beurteilung der gesundheitlichen Eignung für weitere berufliche Möglichkeiten mit eingehender körperlicher Untersuchung.

 

  • Arbeitspsychologie 2
    Ermittlung der kognitiven, emotionalen und sozialen Kompetenzen in Bezug auf die Eignung für einzelne Berufe, verschiedene Berufsfelder und Tätigkeiten mit Hilfepsychologischer Methoden z.B. Leistungstests, Verhaltensbeobachtungen, Gesprächen.

 

  • Berufsfachliche Arbeitsproben
    Feststellung der praktischen Eignung und Neigung auf der Grundlage fachlicher Arbeitsproben z.B. Montageaufgaben, Projektaufgaben.

 

  • Hilfsmittelberatung
    Beratung über den Einsatz spezieller technischer Hilfsmittel und Arbeitsmittel für die Teilhabe am Arbeitsleben.

 

  • Krankheits- und Behinderungsbearbeitung
    Beratung und Intervention zur Integration der gesundheitlichen Einschränkung in das Selbstkonzept (z.B. Gespräche in den Rehafachdiensten mit Betroffenen und ggf. Angehörigen).

 

  • Arbeitgeberberatung
    Analyse des vorhandenen oder potenziellen Arbeitsplatzes (z.B. Fragebogen), Aufzeigen von Einsatzmöglichkeiten (z.B. Profilvergleich, d.h. Vergleich Anforderungsprofil mit Fähigkeitsprofil) in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen der Zeitarbeit und Personalentwicklung.

 

  • Teamberatung
    Gemeinsame Gespräche zwischen den Mitarbeitern des Berufsförderungswerks, dem Vertreter des Kostenträgers und dem Rehabilitanden, je nach Fragestellung.

 

  • Abschlussbericht
    Dieser enthält -in der Regel- eine psychologische und/oder ärztliche Stellungnahme sowie einen Praxisbericht und gibt Empfehlungen über Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

 

  
  
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